Allgemeine Nutzungsbedingungen
der Bruno-Plattform — Stand: April 2026
§ 1 Geltungsbereich und Vertragspartner
(1) Diese Allgemeinen Nutzungsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für sämtliche Vertragsbeziehungen zwischen
Bruno, Inh. Patrick Wurmdobler, Vogelkammweg 3, 94518 Spiegelau, Deutschland (nachfolgend „Anbieter" oder „wir")
und den Nutzern (nachfolgend „Kunde" oder „Nutzer") der webbasierten Software-as-a-Service-Plattform „Bruno" (nachfolgend „Plattform").
(2) Die Plattform richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, also an natürliche oder juristische Personen oder rechtsfähige Personengesellschaften, die bei Abschluss des Vertrags in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handeln. Verbraucher im Sinne des § 13 BGB sind von der Nutzung ausgeschlossen.
(3) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, selbst wenn der Anbieter ihrer Geltung nicht ausdrücklich widerspricht.
§ 2 Vertragsgegenstand und Leistungsbeschreibung
(1) Der Anbieter stellt dem Kunden über das Internet eine webbasierte Softwarelösung zur Verwaltung, Analyse und Optimierung von Amazon-Werbekampagnen (Amazon PPC) als Software-as-a-Service (SaaS) zur Verfügung. Die Plattform umfasst insbesondere folgende Funktionsbereiche:
- Verwaltung und Übersicht von Amazon Sponsored Products, Sponsored Brands und Sponsored Display Kampagnen
- Keyword- und Target-Management mit Gebotsanpassungen
- Regelbasierte Automatisierung von Gebotsstrategien
- Performance-Analysen, Dashboards und Reporting
- Wettbewerber-Tracking und Marktanteilsanalysen
- Portfolio- und Tag-basierte Kampagnenorganisation
- Dayparting (zeitbasierte Gebotssteuerung)
- Multi-Mandantenfähigkeit für Agenturen mit White-Label-Optionen
- PDF-Reporting mit individueller Markendarstellung
(2) Der konkrete Funktionsumfang richtet sich nach dem jeweils vom Kunden gebuchten Tarif. Der Anbieter behält sich vor, den Funktionsumfang jederzeit zu erweitern, zu ändern oder einzelne Funktionen einzustellen, sofern dem Kunden der wesentliche Vertragszweck erhalten bleibt.
(3) Die Plattform wird in der jeweils aktuellen Version bereitgestellt. Der Kunde hat keinen Anspruch auf Aufrechterhaltung einer bestimmten Version oder bestimmter Funktionalitäten.
(4) Der Anbieter schuldet die Bereitstellung der Plattform, nicht jedoch einen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg der über die Plattform gesteuerten Werbekampagnen. Insbesondere schuldet der Anbieter keine bestimmte Verbesserung von ACoS, ROAS oder anderen Performance-Kennzahlen.
§ 3 Vertragsschluss und Registrierung
(1) Der Vertrag kommt durch die Registrierung des Kunden auf der Plattform und die Bestätigung dieser AGB zustande.
(2) Der Kunde ist verpflichtet, bei der Registrierung wahrheitsgemäße und vollständige Angaben zu machen und diese aktuell zu halten. Insbesondere sind Firmenname, Ansprechpartner, E-Mail-Adresse und Rechnungsanschrift korrekt anzugeben.
(3) Das Nutzerkonto ist nicht übertragbar. Zugangsdaten sind vertraulich zu behandeln und vor dem Zugriff Dritter zu schützen. Der Kunde haftet für sämtliche Aktivitäten, die über sein Nutzerkonto erfolgen, es sei denn, er weist nach, dass er den Zugang ordnungsgemäß gesichert hat und die unbefugte Nutzung nicht zu vertreten hat.
§ 4 Amazon-Kontoanbindung und Autorisierung
(1) Zur Nutzung der Kernfunktionen der Plattform ist die Anbindung eines Amazon Advertising-Kontos über eine OAuth-Autorisierung erforderlich. Der Kunde erteilt dem Anbieter hiermit die Berechtigung, im Rahmen der erteilten Berechtigungen auf Kampagnendaten, Performance-Metriken und Gebotseinstellungen des Amazon-Kontos zuzugreifen und diese zu verändern.
(2) Der Kunde bestätigt, dass er zur Erteilung dieser Autorisierung berechtigt ist. Bei Agentur-Accounts bestätigt der Kunde, dass er über die erforderlichen Vollmachten seiner verwalteten Kunden verfügt.
(3) Der Kunde kann die Autorisierung jederzeit über seine Amazon-Kontoeinstellungen oder über die Plattform widerrufen. Nach dem Widerruf stehen Funktionen, die einen Amazon-Zugriff erfordern, nicht mehr zur Verfügung.
(4) Der Anbieter übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der von Amazon bereitgestellten Daten. Die Synchronisation unterliegt den API-Beschränkungen und Verfügbarkeiten von Amazon und kann zeitlich verzögert sein.
§ 5 Automatisierte Gebotssteuerung und Sicherheitsmechanismen
(1) Die Plattform bietet Funktionen zur automatisierten Anpassung von Geboten und Budgets auf Basis nutzerdefinierter Regeln. Der Kunde ist allein verantwortlich für die Konfiguration dieser Regeln und die daraus resultierenden Gebotsänderungen.
(2) Die Plattform stellt Sicherheitsmechanismen bereit, darunter: Gebotsobergrenzen (Hard Limits), eine Warteschlange mit Zeitverzögerung (Pending Queue), einen Notaus-Schalter (Kill Switch) sowie eine automatische Anomalieerkennung. Diese Mechanismen dienen der Risikominimierung, garantieren jedoch keinen vollständigen Schutz vor unbeabsichtigten Gebotsänderungen.
(3) Der Kunde ist verpflichtet, die Sicherheitseinstellungen (insbesondere Gebotsgrenzen und Budgetlimits) vor der Aktivierung der Automatisierung sorgfältig zu konfigurieren. Der Anbieter übernimmt keine Haftung für Schäden, die aus einer fehlerhaften oder unterlassenen Konfiguration der Sicherheitsmechanismen durch den Kunden resultieren.
(4) Der Kunde nimmt zur Kenntnis, dass zwischen der Gebotsänderung in der Plattform und der Umsetzung bei Amazon eine zeitliche Verzögerung bestehen kann und dass Amazon einzelne Änderungen ablehnen oder anders verarbeiten kann als von der Plattform beabsichtigt.
§ 6 Preise und Zahlungsbedingungen
(1) Die Nutzung der Plattform ist kostenpflichtig. Es gelten die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses auf der Plattform veröffentlichten Preise. Alle Preise verstehen sich als Nettopreise zuzüglich der jeweils gültigen gesetzlichen Umsatzsteuer.
(2) Der Anbieter bietet folgende Preismodelle an:
- Solo Seller: Monatliche Grundgebühr zuzüglich einer nutzungsabhängigen Komponente, die sich am über die Plattform verwalteten monatlichen Werbebudget (Ad Spend) orientiert.
- Agency: Monatliche Gebühr pro verwaltetem Kunden-Account. Die Gebühr wird für jeden aktiven Kunden-Account berechnet, unabhängig vom Ad Spend des jeweiligen Kunden.
(3) Die Abrechnung erfolgt monatlich im Voraus. Rechnungen werden elektronisch per E-Mail zugestellt und sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig.
(4) Die Zahlung erfolgt per Kreditkarte oder SEPA-Lastschriftverfahren über den Zahlungsdienstleister Stripe. Der Kunde ermächtigt den Anbieter, die fälligen Beträge automatisch einzuziehen.
(5) Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz (§ 288 Abs. 2 BGB) zu berechnen. Die Geltendmachung eines weitergehenden Verzugsschadens bleibt vorbehalten.
(6) Der Anbieter behält sich das Recht vor, bei Zahlungsverzug von mehr als 14 Tagen den Zugang zur Plattform vorübergehend zu sperren. Automatisierte Gebotsänderungen werden in diesem Fall pausiert. Die Zahlungspflicht besteht für den Zeitraum der Sperrung fort.
(7) Der Anbieter ist berechtigt, die Preise mit einer Ankündigungsfrist von mindestens 4 Wochen zum Ende des jeweiligen Abrechnungszeitraums zu ändern. Preiserhöhungen berechtigen den Kunden zur außerordentlichen Kündigung zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Preiserhöhung.
§ 7 Verfügbarkeit und Wartung
(1) Der Anbieter bemüht sich um eine möglichst hohe Verfügbarkeit der Plattform. Eine bestimmte Verfügbarkeit wird nicht zugesagt. Insbesondere besteht kein Anspruch auf eine ununterbrochene Erreichbarkeit der Plattform.
(2) Der Anbieter ist berechtigt, die Plattform zu Wartungs- und Aktualisierungszwecken vorübergehend einzuschränken oder außer Betrieb zu nehmen. Geplante Wartungsarbeiten werden nach Möglichkeit angekündigt und in Zeiten geringer Nutzung gelegt.
(3) Die Verfügbarkeit der Plattform ist abhängig von der Verfügbarkeit der genutzten Drittdienste (insbesondere Amazon Advertising API, Hosting-Infrastruktur, Zahlungsdienstleister). Ausfälle oder Einschränkungen dieser Dienste liegen außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters.
§ 8 Haftung und Haftungsbeschränkung
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung des Anbieters oder seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen.
(2) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit des Anbieters oder seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen.
(3) Bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) durch einfache Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig vertrauen darf.
(4) Die Haftung für vertragstypische, vorhersehbare Schäden ist je Schadensfall begrenzt auf die Summe der vom Kunden in den letzten 12 Monaten vor dem schadensbegründenden Ereignis an den Anbieter gezahlten Vergütung, maximal jedoch 50.000 EUR.
(5) Im Übrigen ist die Haftung des Anbieters — gleich aus welchem Rechtsgrund — ausgeschlossen. Dies gilt insbesondere für:
- Schäden durch fehlerhafte, verspätete oder unterbliebene Gebotsanpassungen, soweit die Sicherheitsmechanismen ordnungsgemäß konfiguriert waren
- Schäden durch fehlerhafte oder unvollständige Daten der Amazon Advertising API
- Entgangenen Gewinn, entgangene Umsätze oder mittelbare Schäden jeder Art
- Schäden durch höhere Gewalt, einschließlich aber nicht beschränkt auf Hackerangriffe, DDoS-Attacken, Schadsoftware, Naturkatastrophen, Pandemien, behördliche Anordnungen oder Ausfälle von Drittdiensten
- Datenverlust, soweit der Kunde es unterlassen hat, eigene Datensicherungen vorzunehmen
- Schäden durch unbefugten Zugang zu dem Nutzerkonto des Kunden, soweit der Anbieter die nach dem Stand der Technik üblichen Sicherheitsmaßnahmen eingesetzt hat
- Schäden durch Softwarefehler (Bugs), temporäre Fehlfunktionen, Synchronisationsverzögerungen oder Berechnungsungenauigkeiten der Plattform
- Schäden durch Änderungen an der Amazon Advertising API, die zu einer Einschränkung oder Fehlfunktion der Plattform führen
(6) Der Kunde stellt den Anbieter von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei, die aufgrund einer rechtswidrigen Nutzung der Plattform durch den Kunden oder mit dessen Billigung oder aufgrund von Verstößen des Kunden gegen diese AGB erhoben werden. Dies umfasst auch die dem Anbieter entstehenden Kosten der Rechtsverteidigung einschließlich angemessener Anwaltsgebühren.
(7) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter, Angestellten und Erfüllungsgehilfen des Anbieters.
§ 9 Gewährleistung und Mängelansprüche
(1) Die Plattform wird „wie besehen" (as is) zur Verfügung gestellt. Der Anbieter gewährleistet nicht, dass die Plattform fehlerfrei, ununterbrochen oder frei von Sicherheitslücken betrieben werden kann.
(2) Der Anbieter übernimmt insbesondere keine Gewähr für:
- Die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der über die Amazon API bezogenen oder angezeigten Daten
- Die Erreichung bestimmter Werbeziele oder Performance-Kennzahlen
- Die Kompatibilität mit sämtlichen Endgeräten, Browsern oder Betriebssystemen
- Die dauerhafte Verfügbarkeit einzelner Funktionen
(3) Mängel sind vom Kunden unverzüglich nach Entdeckung schriftlich oder per E-Mail an den Anbieter zu melden. Der Anbieter wird gemeldete Mängel in angemessener Frist untersuchen und beheben, soweit dies technisch möglich und wirtschaftlich zumutbar ist.
(4) Die Gewährleistungsrechte des Kunden beschränken sich auf Nachbesserung. Ein Recht auf Minderung oder Rücktritt besteht nur, wenn der Anbieter zwei Nachbesserungsversuche erfolglos unternommen hat oder die Nachbesserung endgültig verweigert.
§ 10 Pflichten des Kunden
(1) Der Kunde ist verpflichtet, die Plattform nur im Rahmen der geltenden Gesetze sowie der Nutzungsbedingungen von Amazon Advertising zu nutzen. Insbesondere darf der Kunde:
- Die Plattform nicht für rechtswidrige Zwecke oder zur Manipulation von Amazon-Marktplätzen verwenden
- Keine Maßnahmen ergreifen, die die Funktionsfähigkeit oder Sicherheit der Plattform gefährden
- Keine automatisierten Abfragen oder Scraping-Aktivitäten gegen die Plattform durchführen
- Die Zugangsdaten vertraulich halten und bei Verdacht auf unbefugten Zugriff den Anbieter unverzüglich informieren
(2) Der Kunde ist allein dafür verantwortlich, dass die über die Plattform gesteuerten Gebots- und Budgetänderungen mit den Interessen und Vorgaben seiner Auftraggeber (bei Agenturen: der verwalteten Kunden) vereinbar sind.
(3) Der Kunde ist für die regelmäßige Kontrolle seiner Kampagnen und der durch die Plattform vorgenommenen Änderungen verantwortlich. Die Plattform ersetzt nicht die menschliche Überwachung und Entscheidung.
§ 11 Vertragslaufzeit und Kündigung
(1) Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen. Die Mindestvertragslaufzeit beträgt einen Monat ab Registrierung.
(2) Der Vertrag kann von beiden Seiten mit einer Frist von einem Monat zum Ende des jeweiligen Abrechnungsmonats ordentlich gekündigt werden. Die Kündigung bedarf der Textform (E-Mail ausreichend).
(3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt für den Anbieter insbesondere vor, wenn:
- Der Kunde mit der Zahlung von Vergütungen um mehr als 30 Tage in Verzug ist
- Der Kunde die Plattform missbräuchlich nutzt oder gegen diese AGB in erheblicher Weise verstößt
- Der Kunde falsche Angaben bei der Registrierung gemacht hat
- Über das Vermögen des Kunden ein Insolvenzverfahren beantragt oder eröffnet wird
(4) Nach Beendigung des Vertrags wird der Zugang zur Plattform gesperrt. Der Anbieter ist berechtigt, die Daten des Kunden innerhalb von 30 Tagen nach Vertragsende zu löschen, sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. Der Kunde hat die Möglichkeit, vor Vertragsende einen Export seiner Daten anzufordern.
(5) Bereits gezahlte Vergütungen für den laufenden Abrechnungszeitraum werden bei Kündigung nicht erstattet, es sei denn, die Kündigung erfolgt aus einem vom Anbieter zu vertretenden wichtigen Grund.
§ 12 Geistiges Eigentum
(1) Alle Rechte an der Plattform, einschließlich des Quellcodes, der Benutzeroberfläche, der Algorithmen, der Dokumentation und aller zugehörigen Materialien, stehen ausschließlich dem Anbieter zu.
(2) Der Kunde erhält für die Dauer des Vertrags ein einfaches, nicht übertragbares, nicht unterlizenzierbares Recht zur bestimmungsgemäßen Nutzung der Plattform im Rahmen dieser AGB.
(3) Der Kunde ist nicht berechtigt, die Plattform oder Teile davon zu kopieren, zu dekompilieren, zurückzuentwickeln, zu modifizieren oder Dritten zugänglich zu machen.
§ 13 Vertraulichkeit
(1) Die Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Vertragsbeziehung erlangten vertraulichen Informationen der jeweils anderen Partei vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben, es sei denn, die Weitergabe ist zur Vertragserfüllung erforderlich oder gesetzlich vorgeschrieben.
(2) Diese Verpflichtung besteht auch nach Beendigung des Vertrags für die Dauer von zwei Jahren fort.
§ 14 Datenschutz
(1) Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten ausschließlich im Einklang mit den geltenden Datenschutzgesetzen, insbesondere der DSGVO und dem BDSG. Einzelheiten ergeben sich aus der Datenschutzerklärung des Anbieters.
(2) Soweit der Anbieter im Auftrag des Kunden personenbezogene Daten verarbeitet, schließen die Parteien einen Auftragsverarbeitungsvertrag gemäß Art. 28 DSGVO.
§ 15 Änderung der Nutzungsbedingungen
(1) Der Anbieter behält sich vor, diese AGB jederzeit zu ändern. Änderungen werden dem Kunden mindestens 4 Wochen vor Inkrafttreten in Textform (E-Mail) mitgeteilt.
(2) Die Änderungen gelten als genehmigt, wenn der Kunde nicht innerhalb von 4 Wochen nach Zugang der Änderungsmitteilung widerspricht. Der Anbieter wird den Kunden in der Änderungsmitteilung auf diese Rechtsfolge hinweisen.
(3) Im Falle eines Widerspruchs ist der Anbieter berechtigt, den Vertrag zum Zeitpunkt des geplanten Inkrafttretens der Änderungen ordentlich zu kündigen.
§ 16 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
(2) Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz des Anbieters.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt. An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung tritt eine wirksame Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt (salvatorische Klausel).
(4) Mündliche Nebenabreden bestehen nicht. Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrags bedürfen der Textform. Dies gilt auch für die Abbedingung dieses Formerfordernisses.